Historische Kunstdenkmäler der Stadt Slaný
Dank ihrer reichen Geschichte kann die Stadt Slaný mit interessanten historischen Sehenswürdigkeiten aufwarten. In dieser Sektion bieten wir Ihnen Informationen über einige von ihnen an:
Das Wahrzeichen der städtischen Selbstverwaltung wurde das Rathaus, für das der König Karl IV. im Jahre 1378 der Stadt ein Haus auf dem Markt schenkte. Das Rathaus wurde nach dem Brand in den Jahren 1795 - 96 neu erbaut und im Jahre 1840 im Pseudo-Renaissancestil umgebaut. Auf dem Rathausturm befindet sich ein Stern, der bis heute eine enge Beziehung zu Hussitenidealen symbolisiert - der Stern stellt Slaný dar, die Sonne steht für die Stadt Žatec und der Mond symbolisiert die Stadt Louny.
Die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit - ursprünglich protestantisch, in den Jahren 1581 - 1602 auf dem ehemaligen Richtplatz Golgata erbaut, wurde im Jahre 1623 verwüstet. In den Jahren 1655 - 1662 wurde zu ihr ein Kloster angebaut, die Kirche wurde renoviert und im Jahre 1657 wurde in ihrem Innern eine Kapelle eingebaut. Heute dient die Kirche als Sitz des Karmeliterordens, der nach 200 Jahren in unser Land zurückgekommen ist und seinen Sitz auch in Prag hat.
Das ehemalige Piaristenkolleg, im Jahre 1658 gegründet und im Jahre 1877 für Bedürfnisse des Schlaner Gymnasiums umgebaut, ist heute der Sitz der Stadtbibliothek und des Heimatkundlichen Museums. Der Grundstein wurde am 19. April 1659 anstelle von vernichteten Häusern auf dem Markt gelegt. Die Kapelle der Verlobung der Jungfrau Maria wurde am 11. November 1666 eingeweiht.
In den 30. Jahren des 12. Jahrhunderts ist ein großer Teil der Siedlung in den Besitz des Benediktiner Klosters in Ostrov bei Davle übergegangen. In dieser Zeit wurde in Slaný die kleine frühmittelalterliche St. Gotthardskirche erbaut. Ihr Unterbau wurde mit dem Presbyterium der heutigen spätgotischen Kirche überbaut. Die Lage des Doms an einem strategisch nachteiligen Ort über dem Moor führte zu der Notwendigkeit, diesen Stadtrand mit einer Befestigung zu schützen.
Von den Renaissancebauten in Slaný ist im besten Zustand das Haus Nummer 14, das so genannte Modletický-Haus, an der Ecke der Straßen Vinařického und Štechova. Der Bau mit einem Erker hat ein Steinportal mit dem Datum 1587 und den Initialen SW in der Ecke. Im Barock wurde über das Portal eine Steinstatue des heiligen Johann von Nepomuk mit zwei Engeln angebracht.
Das ehemalige Bezirkshaus, dieses Gebäude wurde im Jahre 1902 im Neu-Renaissancestil in der Wilsonova Straße gebaut. Der Bau wurde vom Architekten Jan Vejrych entworfen, an der bildhauerischen Ausschmückung des Interieurs beteiligte sich der Bildhauer Antonín Popp. In der Vergangenheit war das Gebäude der Sitz des Bezirksamtes des Bezirks Slaný.
An der Ecke der Wilsonova Straße enstand im Jahre 1881 das Gebäude der Bezirks-Wirtschaftssparkasse Nummer 518, und zwar nach dem Projekt des Schlaner Architekten Rudolf Štech. Die Stirnseite wurde mit farbigen Sgrafitti der allegorischen Figuren der Wirtschaft und der Sparsamkeit geschmückt, die im Jahre 1896 A. Hofbauer nach dem Karton von Mikoláš Aleš geschaffen hat.
Von vier ursprünglichen Toren der Stadtbefestigung Prager, Launer, Velvary- und Forsten-Tor ist bis heute nur eines geblieben, und zwar das Velvary-Tor, geschmückt mit Landes-, Zunft- und Adels-Steinwappen, die aus dem Jahre 1461 stammen. Das Tor wurde mehrmals umgebaut, und zwar nach dem Brand im Jahre 1637 und zum letzten Mal im Jahre 1823 beim Bau der Straße nach Zlonice.
Von der Stadtbefestigung auf der nördlichen Seite ist nur die Schwarze Bastei geblieben. Heute ist die Schwarze Bastei renoviert. Am Anfang der 90. Jahre wurde sie in die Nutzung der Schlaner Pfadfinderorganisation übergeben. Dadurch ist ihr Zustand sehr ordentlich, einschließlich der anliegenden Räume.
Městský úřad Slaný, Velvarská 136, 274 01 Slaný, ústředna: 312 511 111, fax: 312 522 771
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